Unternehmenskommunikation: Welche Themenfelder rund um Biofolien werden in der Öffentlichkeit derzeit diskutiert?
1. Wie sinnvoll ist es, auf einem Feld, auf dem man auch Nahrungsmittel anbauen könnte, plötzlich die Rohstoffe für Verpackungen zu kultivieren?
2. Wie viel landwirtschaftliche Fläche wird für die Produktion von Biofolien benötigt?
3. Stammt die für die Folienextrusion benötigte Maisstärke von genverändertem / manipuliertem Mais?
1. Wie sinnvoll ist es, auf einem Feld, auf dem man auch Nahrungsmittel anbauen könnte, plötzlich die Rohstoffe für Verpackungen zu kultivieren?
Im Gegensatz zu anderen Anwendungsgebieten wie etwa Biosprit sind die benötigten Mengen an nachwachsenden Rohstoffen für die Kunststoffproduktion noch sehr gering.
Zudem verarbeiten Rohstoffproduzenten bereits heute vielfach nur noch die pflanzlichen Nebenprodukte, die nicht zur Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln geeignet sind. Ist dies nicht möglich, so stellen die benötigten Rohstoffe eine zusätzliche Einnahmequelle für Landwirte dar. Auf Grund des Überangebots an Lebensmitteln in Industrieländern sind diese exklusiven Produktionen nicht als Verdrängungseffekt zu verstehen, da die Felder sonst brach lägen.
2. Wie viel landwirtschaftliche Fläche wird für die Produktion von Biofolien benötigt?
Durchschnittlich können mit dem pflanzlichen Ertrag von einem Hektar landwirtschaftlicher Fläche circa zwei Tonnen Biofolien produziert werden.
3. Stammt die für die Folienextrusion benötigte Maisstärke von genverändertem / manipuliertem Mais?
Die meisten der heute für Kunststoffgranulat verwendeten Maissorten sind auf Grund der Widerstandsfähigkeit gegen Pilze und Bakterien in ihrer Genstruktur verändert. Durch den komplexen Fertigungsprozess wird die Maisstärke so umgewandelt, dass sich später im Granulat keine veränderte DNA mehr findet.

